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©CRTC Hauts-de-France - Nicolas Bryant

Fort Mahon: Ausflug auf einem Katamaran unter Teenagern

Im komplizenhaften Seewolfs-Modus

Dieses beeindruckende Schiff wird Ihre Teenager in Erstaunen versetzen. Segelhandhabung, Ruderbeherrschung und Geschwindigkeit: Jeder an Bord hat eine Rolle im Dienste des gemeinsamen Interesses: nicht zu kentern! Die Segelschule in Fort-Mahon sorgt nicht nur für die Betreuung und Sicherheit, sondern fördert auch den Teamgeist. Jeder nimmt teil, jeder wächst über sich hinaus. Das führt zu einem stolzen Lächeln auf den Gesichtern der Teilnehmer bei der Ankunft.

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©©CRTC Hauts-de-France - Nicolas Bryant

Auf dem Wasser ist Kommunikation Pflicht 😉.

„Der Sportkatamaran ist leicht zugänglich und vor allem ermöglicht er es, schnell, sehr schnell zu coolen Sensationen zu gelangen“, kündigt Arno Dambreville, Verantwortlicher innerhalb des Vereins Eveils, gleich zu Beginn an. Eine Einführung für Anfänger ist eine Voraussetzung, bevor sie selbstständig werden. Drei Stunden in einer Flottille (gut betreut von unserem Lehrer, der in der Nähe auf einem Sicherheitsboot bleibt), während derer wir die grundlegenden Manöver lernen, um echte Seemänner zu werden. Zwei Erwachsene und ein Jugendlicher ab 12 Jahren können an Bord des Dart-Katamarans Platz nehmen. Die Ausrüstung wird gestellt: ökologisch gestalteter Anzug, Windjacke und Schwimmweste. Schwimmen können ist Pflicht. Ansonsten gibt es keine Sorgen wegen der Gezeiten oder des Transports, da die Boote von Traktoren am Strandrand abgestellt werden. Auch um das Wetter muss man sich keine Sorgen machen: Egal, wie warm es ist, Neopren ist sehr effizient!

Es ist soweit, wir sind eine Crew!

Das Abenteuer ist auch landschaftlich sehr abwechslungsreich. Wir alle kennen die Küste vom Land aus, zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Auto. Der Blick vom Meer aus bietet eine ganz andere Perspektive. Man entdeckt das Relief der Authie-Bucht die Dünenkette, den Seepark… und die Robben, die unbeeindruckt auf ihren Sandbänken sitzen. Eines ist sicher: Sobald man auf dem Boot ist, schaltet man völlig ab, muss nur trotzdem konzentriert bleiben: Wir sind auf die Rümpfe des Katamarans verteilt und müssen genau darauf achten, aus welcher Richtung der Wind in unsere Segel, das Rigg und die Fock bläst. Denn bei einer Geschwindigkeit von über 15 km/h müssen wir gemeinsam agieren. “ Deshalb spricht man auch von einer Crew. Die Rolle jedes Einzelnen ist genau festgelegt, um kooperativ zu arbeiten. Die Art und Weise, wie man sitzt, bedingt das Gleichgewicht des Bootes. Man muss nur neugierig sein, gut zuhören können und einen gesunden Menschenverstand haben“, beruhigt Arno.

Und wir alle sind gezwungen, miteinander zu kommunizieren. Denn nur gemeinsam können wir unseren Katamaran weiterentwickeln und voranbringen. Die Interaktion zwischen Teenagern und Eltern ist super, die Spannungen zu Hause sind vergessen! Wir kommen wieder zusammen, wir teilen. Steuern, die Segel verkleinern, der Krängung (d. h. das Boot hebt sich) entgegenwirken. Jetzt sind wir eine Mannschaft und haben dabei auch noch einen Riesenspass. Das Trampolin, das die Rümpfe verbindet, ist ein echter Spielplatz, wenn man sich bewegen muss, um die Manöver durchzuführen, Man muss sich danach schnell neu organisieren und neue Anhaltspunkte finden. Das ist ein bisschen verwirrend, aber sehr animierend. Ein körperliches Erlebnis zwischen Freude am Segeln und dem Gefühl von Freiheit! Wir haben angebissen!

Wandern Sie durch einen Wald ... aus Muscheln!

Bei Ebbe mit einem Naturführer

Bei Ebbe mit einem Naturführer

Nähern Sie sich also diesem unglaublichen Wald aus Pfählen, den man am Strand schon von weitem sieht. Diese Bouchots, die das Meer bei Ebbe freilegt, überragen Sie um einen guten Meter! In Begleitung eines Naturführers lernen Sie die „Handgriffe“ der Muschelzüchter kennen und verstehen, wie die nährende Somme-Bucht den Muscheln hier einen besonderen Geschmack verleiht: den Geschmack eines Naturschutzgebiets! Der 2 km lange Spaziergang beginnt am Strand und seinen Bewohnern (hier verstehen wir endlich den Unterschied zwischen einer Möwe und einer Seemöwe!), und führt dann durch kleine Wasserbecken (in Gummistiefeln oder barfuß für ein angenehmes Fußbad im Meerwasser) zu den Muschelbänken. Ergänzt werden kann der Ausflug mit einem einfachen Spaziergang durch die Dünen von Royon. 1,5 Stunden hin und zurück (4 km) zwischen Sanddorn, Kiefernwald und (wer Glück hat) Rehen und Kröten, die auch dieses Naturschutzgebiet zwischen Fort-Mahon-Plage und Quend Plage ausmachen. Und am Ziel warten Muscheln und Pommes frites schon auf uns !

Praktische Informationen